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10.10.2005
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Erster Teil: Was er können sollte

Projekt HTPC: Multimedia-PC im Eigenbau

Michael Knott

Projekt HTPC: Multimedia-PC im Eigenbau

Die ganze Multimedia-Welt, verpackt im Gehäuse eines DVD-Players. Schritt für Schritt zeigen wir Ihnen wie Sie aus günstigen Teilen einen Wohnzimmer-Rechner basteln, der es in sich hat. Die Wunsch-Liste ist lang: Zeitversetztes Fernsehen, Videorecorder, Musik- und Film-Streaming, DVD-Brenner, Dolby-Surround-Sound. Dabei versuchen wir die Kosten in möglichst kleinem Rahmen zu halten. Fast alle Teile sind gebraucht erhältlich.

Schon vor Jahren orakelten die Mächtigen im Elektronik-Business den Einzug des PCs in das heimische Wohnzimmer voraus, und sogar Aldi und Co verkauften wohnzimmertaugliche Komplett-Rechner. Doch nach dem anfänglichen Hype machte sich schnell Ernüchterung breit: Wer wirklich einen so genannten Home Theater PC, kurz HTPC, sein Eigen nennen will, muss ziemlich tief in die Tasche greifen. Nicht selten sind für ein komplett ausgestattetes Gerät bis zu 2.000 Euro fällig.

Ein Gerät im Wohnzimmer - der Rest wandert zum Flohmarkt

Eine Menge Holz für Wohnzimmer-Technik. Allerdings ersetzt solch ein HTPC auch gleich eine ganze Reihe verschiedener Geräte. Wer einen hat, kann gleich DVD- und CD-Player, Videorecorder und stationären MP3-Player mit auf den nächsten Flohmarkt schleppen. Ein weiterer Vorteil ist die Platzersparnis. Für unseren Selbstbau wählen wir das Gehäuse eines ausgedienten DVD-Players der Marke Metz. So findet das fertige Projekt dank der genormten Gehäuse-Maße später hoffentlich einen Platz im HiFi-Rack.

HTPC im Eigenbau

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Noch ein Argument für das Multitalent: Während die technische Entwicklung im Bereich Home-Entertainment ständig auf der Überholspur ist und oft komplette Neuanschaffungen nötigt macht, tätigt man im Falle HTPC eine Investition in die Zukunft. Sobald technische Entwicklungen eine hardwareseitge Aufrüstung erforderlich machen, genügt beim HTPC der Griff zum Schraubenzieher. Statt das komplette Gerät auf dem Trödelmarkt zu verhökern, wird einfach ein Teil der Hardware ausgetauscht - ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Was bisher geschah

Bei eBay ersteigerten wir eine gute Basis für unseren Wunsch-Rechner. Erfolgreich war unser Gebot bei circa 120 Euro. Doch es geht auch noch billiger. Dafür steht der aufgebohrte Metz-DVD-Player zwar nackt, dennoch aber schon ganz gut im Futter. Neben einem 250 Watt starkem Netzteil ist das Innenleben des Ex-DVD-Players nahezu komplett leergefegt.


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Anonym, am 10.10.2005 19:32

Also wichtig wären:
-viel Speicherplatz für Video- und Audiomedien
-schneller Prozessor zum umkodieren von TV Daten.
-TV-Karte
-DVD Brenner
-1GB RAM
-passive Grafikkarte
-passiv gekühltes mini mainboard (kann man sich denken oder?)
-alles was leise ist und in einen pc gehört :)
usw...


malo, am 11.10.2005 00:29

Ich fänd's toll, wenn das Ding USB-Anschlüsse hätte. Mit Gamepads und verschiedenster Emulator-Software könnte man so aus dem Ding auch gleich eine Spielkonsole machen.
Bezüglich Video-Abspielqualität sollte das Ding mindestens 1 GHz haben (für H.264). Softwaremäßig würde ich dafür den MPlayer Classic nehmen, mit ffdshow und Ogg/Matroska-Splittern sowie VobSub für mögliche Untertitel.

Gruß,
malo


OxX, am 11.10.2005 11:04

schön wäre ein Cardreader um z.B. Bilder direkt von der DigiCam am Fernseher anschauen zu können.
Desweiteren braucht man einen RJ45 Anschluss um übers Netz Filme auf das Teil spielen oder streamen zu können !
Evtl. optional als WLAN/Funkmodul
USB/FireWire hat man schon genannt
Austauschbare Mainstream Komponenten auch CPU etc.


Bananenhaupt, am 11.10.2005 11:16

Sehr schön, sehr schön. Nur weiter so. Natürlich werden wir in dem kleinen Kasten nicht alles unterbringen können. Der Platz macht uns ja jetzt schon Sorgen. Außerdem sollte das ganze nicht zu teuer werden. An einige bisher genannten Anwendungen / Bauteile hatten wir aber noch nicht gedacht! (Kartenleser, Emulatoren..) Daher schon mal Danke an dieser Stelle!


Tweek, am 11.10.2005 11:46

Wie wär's mit einem TV-OUT und Dolby-Anschlüssen?

Wäre auch fein, wenn man vom Rechner aus direkt brennen könnte, DVDs und CDs.


test, am 11.10.2005 13:38

hallo !

klasse vorhaben er sollte nicht zu teuer sein !!

einen anschluss für chinchkabel haben für die anlage nicht jeder hat digital und so

und einen scart ausgang wie halt ein dvd player (ist das überhaupt möglich) grins..

vielleicht linux wegen der ram platten und prozessor erspaniss.. ?!


Anonym, am 11.10.2005 13:56

Klasse Sache

Folgende wünsche/Vorstellung

ganz wichtig: einen niedrigen bzw. wenn möglich keine Stand-By Stromverbrauch sowie niedrigen im laufenden Betrieb (als Maßstab: DVD-Player)

-W-Lan Fähig
- große Festplatte
-2 Varianten 1. für Satellitenschüssel
2. für Kapelanschluss
- diverse Anschlussmöglichkeiten
- leise


GreasySpoon, am 11.10.2005 13:59

ja, linux wäre schön und natürlich noch spiele-emulatoren.


Gamelie, am 11.10.2005 14:17

wie wärs ausserdem mit ner aureon als sound ?? günstig und klein !


Gamelie, am 11.10.2005 14:20

wie wärs mit nem Duron mobile oder celron Mobile günstig und sehr stromarm


Gamelie, am 11.10.2005 14:23

hab nochwas vielleicht ne radeon 9200 oder 9250 oder vielleicht ne 9600 alle passiv gekühlt und deswegen sehr leise ;)


Loaden, am 11.10.2005 17:52

Ne TV oder Sat Karte wäre geil
Dazu das ganze dann an nen Beamer anschliesen und perfekt
Sollten an diesem PC auch Filme aufgenommen wäre eine ATA Platte gut, damit auch während der Aufnahme am PC der Videoschnitt möglich ist.
Als Betriebsystem würde ich ein Resourcen schonendes Linux vorschlagen und
zur not kann ja ein Windows Emulator installiert werden.


Stamfy, am 11.10.2005 18:26

Ganz wichtig bei dem Gehäuse: Bauhöhe und Wärmeabfuhr.
Zu ersterem: das Gehäuse schaut zwar verhältnismäßig mächtig aus,dennoch dürften 'gewöhnliche ' Karten wie Grafik oder 'große' Soundkarten [wie z.B. die Creative/Terratec mit vielen Anschlüssen] nicht hineinpassen. Desweiteren blockieren solche Karten einen evtl. Luftstrom für die Kühlung. Man sollte generell Wasserkühlung oder Heatpipes einplanen -> abnehmen der Seiten und ersetzen durch Aluprofile zur Ableitung???
Schaut euch doch nach einem kleinen Mainboard mit Centrino/Turion als Prozzi um. Wenn die Intelboards als 915 noch Grafik und Sound [HD-Audio] integriert haben, kann man sich solche Zusatzkarten schon einmal sparen. Billiger wären natürlich ältere Mobilkomponenten. Aber die haben eben solche Sachen wie viele Anschlüsse (v.a. USB, DVI, Digital I/O usw.) Sound und Grafik sowie Netzwerk/WLan noch nicht an bord. Zudem gibt es - aufgrund der starken Nachfrage auf dem Desktopmarkt - vermehrt Mini-ATX Boards für Centrinos im Handel. Zueinem vertretbaren Preis. So muß man kein Notebookbarebone kaufen. Für einen Cardreader müßt ihr wohl die Front verunstalten. Im ehemaligen Display wäre ja noch Platz... daneben lasst ihr noch etwas Plastik für Dioden wie HDD, Power usw. vlt. könnt ihr den Fernbedienungsempfänger ja auch noch unterbringen... oder USB-Frontanschlüsse.


burnhard307, am 12.10.2005 03:53

Ich denke aber ohne nen Lüfter für die gehäuse abluft wirds nicht gehen.
Auch würd ich ein Bord einbauen das Grafik und Sound LAN Onbord hat. um Platz und Lärm einzusparen. Am besten ein Bord mit optischem/coaxial Ausgang für Dolby Digital/DTS (ein muss). Dann würd ich noch das Innenleben aus dem Netzteil ausbauen und es so in das Gehäuse packen wenn man ein paar Kabel um legt und so, wird man bestimmt wieder ein bisschen Platz einsparen können. Ich denke viel RAM braucht das teil nicht wenn kein XP drauf läuft also 1x 256 MB müsste reichen.

Ich denke ein neues gutes Bord mit allem schon daruf und speicher und netzteil knapp 200 €


burnhard307, am 12.10.2005 03:59

Wenn das Teil abfackelt macht bitte Bilder :D


Anonym, am 12.10.2005 09:14

hallo da das ding wie ich euch verstanden habe ja auch nachbaubar sein so soll wäre es gut wenn ihr auch die Masse und die anderen details verratet wir brauchenmehr De - tails hehe zum beispiel wie habt ihr das netzteil festbekommen und wie wolt ihr das board festbekommen ??

festplatte in einem rahmen ?? wie habt ihr die aussparungen für die karten hinbekommen gedremelt ??


Bananenhaupt, am 12.10.2005 10:14

Zitat:

hallo da das ding wie ich euch verstanden habe ja auch nachbaubar sein so soll wäre es gut wenn ihr auch die Masse und die anderen details verratet wir brauchenmehr De - tails hehe zum beispiel wie habt ihr das netzteil festbekommen und wie wolt ihr das board festbekommen ??

festplatte in einem rahmen ?? wie habt ihr die aussparungen für die karten hinbekommen gedremelt ??


Das Gehäuse wurde auf eBay ersteigert, der Vorbesitzer verwendete es für ähnliche Zwecke. Daher hat es auf der Rückseite bereits entsprechende Aussparungen. Trotzdem werden wir wohl nicht um Frickelarbeit herum kommen. Das Board kommt auf ein Blech welches mit dem Gehäuse verschraubt wird. Ähnliches dachten wir uns für die Festplatte, die natürlich noch in irgendeiner Form entkoppelt, und in einen Rahmen gepflanzt wird.


??, am 12.10.2005 11:02

Moin Leudde !

wie habt ihr denn das netzteil befestigt ??

Gruss an alle


Bananenhaupt, am 12.10.2005 13:07

Das Netzteil sitzt (mal noch) in einem Metallrahmen welcher ein Stück vom Boden abgesetzt ist, und mit dem Gehäuse verschraubt ist - genau wie die Festplatte


Unregistriert, am 13.10.2005 19:09

Eine kleine Bemerkung zum Betriebssystem und zur Software: Unter M$ Windows MCE gibt es von Haus aus (noch?) keine Unterstützung für DVB-S Karten (DVB-C evtl. auch nicht, weiss ich nicht mehr genau). Ausnahme ist die Haupauge Nova-S Plus mit einem Beta-Treiber der eine DVB-T Karte simuliert, MCE ist aber nicht für 500+ Sender ausgerichtet und zerschiesst ausserdem von Zeit zu Zeit die Kanalliste => ist nicht zu empfehlen. Deshalb: evtl besser ein "normales" windows und dann MediaPortal (Open Source, aber noch Beta), DVBviewer oder ähnliches verwenden oder direkt Linux mit z.B. MythTV nehmen.
Die Linux-Variante hätte dann ausserdem den Vorteil, dass nach der Installation praktisch die ganze Administration mit SSH übers Netz gemacht werden kann. Nachteil ist aber ganz klar, dass Linux Unerfahrene evtl. schon bei der Installation Probleme haben.

So, dass wars
Gruss


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